Mambu erhält 235 Mio. Euro – Bewertung steigt auf 4,7 Mrd.

9. Dezember 2021

Von Caspar Schlenk

Das Berliner Fintech Mambu, ein Spezialist für Kernbanken-Software, hat bei Investoren weitere 235 Mio. Euro eingesammelt, wie das Wall Street Journal berichtet. Die Bewertung steige somit von 1,7 Mrd. auf 4,7 Mrd. Euro. Eingestiegen ist der schwedische Private-Equity-Investor EQT. Die bestehenden Investoren wie TCV and Bessemer Venture Partners beteiligen sich ebenfalls. Mambu ist eines der frühen Investments von Commerz Ventures.

Mambu arbeitet im Hintergrund, im Gegensatz zu Finanz-Startups wie Trade Republic und N26 fliegt das Berliner Fintech unter dem Radar. Erstmals sorgte es für Aufsehen als es zum Unternehmen mit Milliarden-Bewertung aufstieg – Anfang des Jahres. Das 2011 gegründete Unternehmen stellt eine Software zur Verfügung, auf der unter anderem die Kern-IT von N26 beruht. Mittlerweile zählt beispielsweise auch Western Union zu den Kunden.

Mambu ist dabei in etlichen Märkten aktiv, 800 Mitarbeiter werden mittlerweile beschäftigt. Im dritten Quartal sei der Umsatz um 120% gewachsen, schreibt das „WSJ“. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen grundsätzlich keine.

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