N26 und sein USA-Chef trennen sich (mit warmen Worten)

16. März 2020

Von Heinz-Roger Dohms

Wie würden Sie die Überschrift „Grooming the next generation of global entrepreneurs“, die sich seit gestern im „CEO-Blog“ von N26 findet, übersetzen? Wir haben den Satz mal bei „Google Translation“ eingegeben, und rausgekommen ist: „N26 und sein US-Chef Nicolas Kopp trennen sich.“

Nun ist der Blog-Beitrag, den Valentin Stalf da verfasst hat oder hat verfassen lassen, mit so vielen Nettigkeiten („Nic was a natural choice“) und so viel persönlichem Klimbim („Nic and I have known each other for a long time“) gespickt, dass man davon ausgehen darf: Es handelt sich 1.) tatsächlich um eine Trennung im Guten. Und 2.) will Kopp jetzt tatsächlich sein eigenes Unternehmen aufziehen.

Zumal: Auf seinem Instagram-Profil hat Valentin Stalf sogar noch ein Buddy-Bild mit Kopp und sich selber veröffentlicht!

Gleichwohl bleibt beim Blick auf die diversen Abgänge bei N26 in den letzten Monaten die Frage: „Grooming the next generation of global entrepreneurs“, ist doch hoffentlich nicht der neue Daseinszweck des Berliner Vorzeige-Fintechs, oder?

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