von Christian Kirchner, 2. März 2022
Nicht nur die die Commerzbank-Aktie (-11,2%), auch die Deutsche-Bank-Aktie schmierte gestern mit einem Minus von 7,6% auf 10,41 Euro ab +++ Der Krieg in der Ukraine trifft die europäische Asset-Management-Banche. So hat mit der Union Investment (siehe auch oben) nun der erste bankeneigene Fondsdienstleister hierzulande einen Fonds eingefroren, nämlich den „UniEM Osteuropa“. Der kam Ende Januar auf ein Fondsvolumen von rund 100 Mio. Euro – davon etwa 60 Mio. Euro in Russland investiert (Mitteilung) +++ CommerzVentures (also der Venture-Capital-Arm der Commerzbank) legt einen dritten, diesmal 300 Mio. Euro (!) schweren Fonds auf. Zur Einordnung: Bei den beiden bisherigen Fonds waren es 100 Mio. Euro bzw. 150 Mio. Euro +++ Eigentlich hatte die ING Diba ihren Kunden gesagt, bis spätestens Ende Februar müssten sie den erstmals erhobenen Verwahrentgelten zustimmen. Nun indes wird die Frist auf unbestimmte Zeit verlängert (dpa, via HB/Paywall) +++ Die stark in Russland engagierte österreichischen Raiffeisen Bank International erwägt laut „Reuters“-Informationen (hier via „Kurier“) einen Rückzug aus dem russischen Markt; die Aktie des Wiener Instituts rutsche gestern um weitere 11,3% ab und hat auf Jahressicht nunmehr knapp die Hälfte ihres Werts eingebüßt
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