02/05/19: Trump vs. Deutsche Bank, Main Funders, DSGV

2. Mai 2019

War ja nur eine Frage der Zeit, bis sich der Potus („Prozesshansel of the United States“) und die Deutsche Bank (Umfang der wesentlichen Rechtsstreitigkeiten laut jüngstem Geschäftsbericht: 10 eng bedruckte Seiten, Rückstellungen: 1,2 Mrd. Euro) vor Gericht queren. Falls Sie ein wenig den Überblick verloren haben, worum es geht, hier die Blitz-Zusammenfassung: Die DBK gehört zu Donald Trumps Kreditgebern. Zwei Komitees des US-Kongresses wollen, ebenso wie die Staatsanwaltschaft New York, die Details dieser Verbindung ans Licht zerren. Den entsprechenden Aufforderungen kommt die Bank nun nach. Das wiederum wollen Trump und seine Familie aber verhindern, wobei sie auch die entsprechenden Komitees wie auch die Wirtschaftsprüfer verklagen wollen. Zudem, und so viel muss fairerweise angemerkt werden: Auch diverse US-Großbanken müssen entsprechende Dokumente liefern. Spiegel Online, New York Times

Noch nicht genug vom Thema? Dann empfehlen wir Ihnen diesen älteren, wie sagt man noch gleich?, Deep Dive der „New York Times“ über die Geschichte der Beziehungen zwischen Donald Trump und der Deutschen Bank. 

Die Commerzbank macht einen Strich unter das womöglich missglückteste (meistmissglückte? ultramissglückteste?) Fintech-Experiment einer größeren deutschen Bank überhaupt:  … und verkauft (bzw: übergibt) ihre Lending-Plattform  Main Funders, die einst groß angekündigt wurde, von der man dann aber irgendwie nie mehr was gehört hat, an das Frankfurter KMU-Kredit-Fintech Creditshelf. DGAP

Kurzmeldungen: Laut „Handelsblatt“ hat der DSGV bislang erst jede zweite Sparkasse überzeugen können, zum Start der neuen Identitäts-Plattform „Yes“ mitzumachen … +++ … dafür hat „Yes“ aber immerhin die Einlagen-Fintechs Deposit Solutions und Weltsparen als Partner gewonnen (HB, Paywall) +++ Die EZB wird Banken dieses Jahr 559 Mio. Euro und damit rund 11% mehr als 2018 an Aufsichtsgebühren in Rechnung stellen. Grund für den Mehraufwand ist u.a. der Brexit (EZB)  +++ Die Baader Bank meldet nach vorherigen Verlusten und einer Restrukturierung ein „ausgeglichenes“ Ergebnis für das erste Quartal (+ 0,3 Mio. Euro), hat aber auch nicht näher definierte „sonstige Erträge“ iHv 1,1 Mio. Euro verbucht (Baader Bank)

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