News des Tages

17/02/21: Bunq eröffnet Büro in Köln, Kredit-Moratorium, Dt. Bank holt Ex-HB-Chef

17. Februar 2021

Exklusiv: Niederländischer N26-Rivale Bunq gründet deutsche Niederlassung. Manchmal reicht eine einzige unternehmerische Entscheidung, um es sich (zumindest gefühlt) mit einem beträchtlichen Teil der eigenen Klientel zu verscherzen – siehe unser Stück „Bunq erzürnt Kunden mit saftigem Gebührenplus“ vom 2. April 2020. Jedenfalls: Seit dem damaligen Clash mit der eigenen Followerschaft war es ruhig geworden um die niederländische Neobank, die früher vor allem jenen als irgendwie cool galt, denen N26 (in puncto Features, aber irgendwie auch sonst so …) nicht cool genug war. Nun indes – scheint es Bunq wieder wissen zu wollen, wie die bunq-Community selbst auf der Seite der Bank herausfand. So haben die Niederländer laut Handelsregister im Januar eine Niederlassung in Köln gegründet; überdies findet sich im Bankleitzahlen-Verzeichnis der Bundesbank ein frischer Eintrag für die „bunq Niederlassung Deutschland“ mit der Nummer 370 190 00. Na!!! Bleibt noch die Frage, ob man das Ganze wirklich als große Offensive deuten muss. Oder ob es sich bei der hiesigen Niederlassung nicht schlicht um eine Conditio sine qua non handelt. Denn das Thema nationale IBAN (siehe Revolut in Deutschland, N26 in Frankreich oder die Solarisbank u.a. in Spanien) umtreibt die Challenger-Banken ja wie kaum ein anderes. Und wer die IBAN will – der braucht halt eine Niederlassung.

News

Die Deutsche Kreditwirtschaft hat gemeinsam mit der italienischen Banken-Lobby ABI ein Positionspapier vorgelegt, in dem u.a. gefordert wird, bei Krediten, die bis Ende April 2019 vergeben wurden, die Zahlungsverpflichtungen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen für 24 Monate einzufrieren (FAZ) +++ Die Deutsche Bank schafft für Sven Afhüppe, kürzlich noch Chefredakteur des „Handelsblatts“, die Position des Global Head of Political Affairs. Dienstantritt ist der 1. März +++ Auch die DWP Bank, also der Wertpapierabwickler von Sparkassen und Volksbanken, hat 2020 vom allgemeinen Aktienboom profitiert – allerdings nicht gaaanz so stark wie mancher Wettbewerber, dünkt uns: plus 64% auf 45,5 Mio. Transaktionen +++ In einem Call-Center der Münchener Stadtsparkasse ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen, bei sechs der 21 Erkrankten besteht der Verdacht, dass es sich um die britische B117-Mutation handelt (Süddeutsche) +++ Die DKB hat mit ihrem dritten Green Bond 500 Mio. Euro eingesammelt +++ Laut Liane Buchholz, westfälisch-lippische Sparkassen-Präsidentin, könnte der Sparkassen-Sektor rund 1 Mrd. Euro pro Jahr sparen, würde er seine diversen IT-Dienstleister konsolidieren (HB/Paywall) +++ Die Bremer Sparkasse macht’s ein bisschen anders als die anderen und hat 2020 satte 58 Mio. Euro Risikovorsorge gebildet, entnehmen wir der „BÖZ“ (Paywall) … +++ … Das sind nach unseren Berechnungen 57 Basispunkte gemessen am Kreditbuch, verglichen mit 15 Basispunkten bei den baden-württembergischen Sparkassen und 11 Basispunkten bei den westfälischen Sparkassen

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