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21/09/21: Retail-Topshot verlässt Dt. Bank, N26 holt neuen Chef-Kreativen, Aus für „Equens“

21. September 2021

Von Christian Kirchner

Exklusiv: Retail-Topshot verlässt die Deutsche Bank – und schafft Platz für gleich zwei Nachfolger. Eine Frage, die Jauch niemals stellen würde: Wer war der erste Norisbank-Chef nach der Integration des damals noch hippen Konsumentenfinanzierers in die Deutsche Bank? Naaaaaaa? Kommt man vielleicht nicht auf Anhieb drauf, aber wenn der Name fällt, dürfte bei dem ein oder anderen von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, der Groschen gleich mit fallen: Andreas Torner … Ja, genau … Jedenfalls, und auch das dürfte nicht jeder parat haben: Die letzten Jahre amtierte Torner zwar nicht mehr als Chef, wohl aber als Aufsichtsratschef der Norisbank. Während er im Haupterwerb (gibt fürwahr schlimmere Posten …) als Sprecher der regionalen Geschäftsleitung Südwest des Mutterkonzerns, also der Deutschen Bank, zugange war …

… Genau damit allerdings ist es nun vorbei – denn: Nach Informationen von „Finanz-Szene.de“ wird Torner die Blaubank „auf eigenen Wunsch“ verlassen, um „einer unternehmerischen Tätigkeit“ nachzugehen, wie es heißt. Und da, wer zwei Positionen innehatte, gegebenenfalls auch zwei Nachfolger braucht, schulden wir Ihnen nun als noch zwei weitere Namen: 1.) Neue Südwest-Chefin der Deutschen Bank wird Carmen Mittler, die dem Institut seit drei Jahrzehnten angehört und zuletzt die Betreuung multinationaler Unternehmen in Baden-Württemberg wie Bayern verantwortete. Und 2.) Neuer Aufsichtsratschef der Norisbank wird einer aus der „Agile“- und „Transformation“-Fraktion. Nämlich: Leonhard Müller, ehemals McKinsey, seit gut zehn Jahren Deutschbanker, zwischenzeitlich z.B. mal als „Leader of Group-wide Agile Initiative“ geführt und inzwischen als „Head of New Banking, Private Bank Germany“.

News

Auch die ING Diba lässt kaum Zweifel daran, was bei der Umsetzung der BGH-Gebührenurteils ihre Ultima Ratio sein wird: „Bei Kunden, die nicht zustimmen, behalten wir uns in einem letzten möglichen Schritt eine Kündigung der Konten vor“, so Vorstandschef Nick Jue gegenüber der „dpa“ +++ Die Deutsche Bank ist eine der vier federführenden Banken bei der großen Kapitalerhöhung der Lufthansa. Die anderen drei: Bank of America, Goldman Sachs und J.P. Morgan (BÖZ/Paywall) +++ N26 hat einen neuen „Global Executive Creative Director“, nämlich Kai Heuser, der, wie wir der Fachpresse entnehmen, dermaleinst den „Hornbach-Hammer“ erfunden hat – was ihn in seinem Feld, auch wenn es sich nur um das Feld der Werber handelt, allem Anschein nach zu einer Koryphäe macht (W&V) +++ Der französische Payment-Gigant Worldline stampft verschiedene seiner Marken ein, darunter hierzulande „SIX Payment Services“ und „equensWorldline“ (die beiden Bereiche werden mithin künftig als „Worldline“ auftreten) … +++ … Die Zahlungsterminals von Ingenico werden gleichwohl weiterhin Ingenico heißen, genauso wie auch das Wordline-Sparkassen-Joint-Venture Payone seien Namen behalten darf +++ Die FMS Wertmanagement (also die „Bad Bank“ der HRE) hat ihre Portfolio im H1 von 61,6 Mrd. auf 57,8 Mrd. Euro reduziert (dpa-afx)

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