News des Tages

26/02/21: Fidor verliert den COO, Kotzbauer räumt auf, Klarna ist Umsatz-Unicorn

27. Februar 2021

Exklusiv: Laut unseren Quellen verlässt „Chief Operating Officer“ Stefan Spannagl die Fidor Bank. Der Manager hatte von 2005 bis 2016 in selber Position für die Quirin-Bank gearbeitet und dann drei Jahre lang für den Schweizer Bankensoftware-Hersteller Avalog gearbeitet, bevor es ihn 2019 zu Fidor verschlug.  Wie kürzlich berichtet, steht die Münchner Challenger-Bank, die zuletzt zur französischen BPCE-Gruppe gehörte, vor der Zweiteilung. Das eigentliche Bankgeschäft geht an den Finanzinvestor Ripplewood, die IT-Solutions-Sparte an den Technologie-Spezialisten Sopra Steria.

Und eine News von der Coba: In unserem Stück „Die Einschnitte im Firmenkundengeschäft der Commerzbank“ hatten wir ja schon darlegt, welche weitreichenden Folgen die neue Strategie speziell für dieses Segment vorsieht. Die Ratio dahinter? Erläutert der zuständige Vorstand Michael Kotzbauer heute Morgen im „Handelsblatt“-Interview: „Im Firmenkundensegment werfen ein Drittel unserer risikogewichteten Aktiva derzeit weniger als drei Prozent Rendite ab.“ Konsequenz: In Zukunft geht es um Auslese statt Ausbau, „vermutlich“, so Kotzbauer, „werden wir uns perspektivisch von einigen Hundert Kunden trennen“. HB (Paywall)

Kurz-News

Der gestrige Donnerstag dürfte sich schon jetzt den Titel des nachrichtenärmsten Donnerstags des Jahres gesichert haben +++ Das Finanz-Konglomorätchen Wallstreet Online will gut 12,5 Mio. Euro in die Kundenakquise des hauseigenen Neobrokers „Smartbroker“ stecken. Nun denn. (dgap) +++ Das hier? Hat zumindest einen Banken- und Fintech-Bezug: Laut DAI ist die Zahl der Aktionäre hierzulande im vergangenen Jahr um 2,7 Millionen auf 12,4 Millionen gestiegen. Dem Trading-Boom sei Dank +++ Jenseits der Grenzen was los? Mal schauen … +++ … Die Q4-Ergebnisse von Standard Chartered? Neee, mit so was fangen wir gar nicht erst an …  +++ … Ahhh, da ist ja doch noch was mit Wumms: Das schwedische Super-Fintech Klarna hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 40% auf umgerechnet gut 1 Mrd. Dollar gesteigert. Sozusagen das mutmaßlich erste Umsatz-Unicorn unter Europas Fintechs (Mitteilung)  +++ Aber sonst? Ein 40-Mio.-Pfund-Funding für die britische Challenger-Bank Atom? Okay, das nehmen wir noch mit (Link), aber jetzt ist auch gut …

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