28/01/20: Raisin, Kreditech, N26, Monzo, Elinvar, Sparkasse Vorpommern

28. Januar 2020

Ach ja, die Sparkassen und ihre manchmal erstaunlichen Fintech-Kungeleien: Wie Finanz-Szene.de vorab erfahren hat, wird die Sparkasse Vorpommern heute als erste Sparkasse überhaupt eine Kooperation mit dem Berliner Einlagenbroker Raisin („Weltsparen“) verkünden. Heißt für die Kunden des Instituts: Statt ihr Geld zum Nullzins in Greifswald verkümmern zu lassen, können sie es mithilfe von Raisin jetzt einmal über die Ostsee schippern lassen. Etwa zur schwedischen collector Bank (0,65% auf einjähriges Festgeld). Oder auch zur ebenfalls schwedischen Nordax Bank (0,35% auf Tagesgeld).

Kurzmeldungen

Wie unser Recherchpartner „Startupdetector“ entdeckt hat, haben die neuen Kreditech-Investoren weitere Millionen in das Hamburger Comeback-Fintech investiert – diesmal zu einer immerhin schon wieder 21% höheren Bewertung +++ Selbst die Union Investment hält jetzt über 3% an Wirecard. Verrückt? Unser Kurz gebloggt: Finanz-Szene.de +++ Als „komplett falsch und verleumderisch“ hat Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam via Instagram (!) einen „NZZ“-Artikel (Paywall) zurückgewiesen, wonach er seinen damaligen Vorstandskollegen Iqbal Khan einst angewiesen haben, belastendes Material gegen den seinerzeitigen CS-Manager und heutigen Deutschbanker Claudio de Sanctis zu sammeln (Instagram) +++ Die Deutsche Bank soll 2011 wider ihre internen Richtlinien 1,1 Mio. Dollar an eine Frau aus dem Umfeld der saudischen Königsfamilie gezahlt haben, um auf diesem Wege ein lukratives Wealth-Management-Mandat abzusichern. (FT/Paywall, Süddeutsche) +++ N26 zählt in den USA ein halbes Jahr nach Marktstart 250.000 Kunden. Zieht man die 100.000 ab, die vorher schon auf der Warteliste standen, gewinnen die Berliner in Amerika also rund 800 Kunden brutto täglich. (Heise/dpa) +++ Nach der erfolgreichen Einführung von Apple Pay lässt der Sparkassen-Verband die Idee fallen, via NFC-Schnittstelle mit einer eigenen Payment-App aufs iPhone zu kommen (Finance Forward)  +++ Das angeblich mit mehr als 1 Mrd. Euro bewertete deutsch-schweizerische Fintech Numbrs hat seinen Wirtschaftsprüfer KPMG verloren (Inside Paradeplatz) +++ Auch die Fondsdepotbank setzt jetzt auf die Dienste des Berliner B2B-Digitalisierers Elinvar. (Börsen-Zeitung) +++ Und zwei dicke Fintech-Fundings aus UK: Der B2B-Zahlungsabwickler Currencycloud erhält unter anderem von Visa 80 Mio. Dollar, der N26-Rivale Monzo soll mit Softbank über eine 100-Mio.-Pfund-Finanzierung verhandeln. (Telegraph)

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