28/06/19: Deutsche Bank, Warburg, KfW, NordLB

28. Juni 2019

Als die Deutsche Bank 2015 zum ersten Mal durch den Stresstest der US-Notenbank flog, notierte die Aktie bei 28€. Als sie 2016 zum zweiten Mal durchrasselte, waren’s 11€. Bei der dritten Ehrenrunde 2018? 9€. Und gestern: 6,50€. Höchste Zeit also für eine gute Nachricht: Wie gestern am späten Abend bekannt wurde, hat die Deutsche Bank den US-Stresstest diesmal mit, soweit wir das erkennen können, recht beeindruckenden Quoten: bestanden!!! Reuters

Allerdings, am Grundproblem der Deutschen Bank ändert der kleine Erfolg gestern Abend nichts. Denn die alles entscheidende Frage hat auch der Stresstest nicht beantwortet:  Wie will diese Bank (zumal mit ihrem viel zu teuren US-Geschäft) auf Dauer Geld verdienen? Nun heißt es ja immer wieder, der Vorstand werde dieses Problem nun endlich angehen. Was uns aber auffiel, als wir dieser Tage gewohnheitsmäßig die Analysten-Schätzungen zur Deutschen Bank studierten: Das Problem, das Herr Sewing angehen will, hat sich zuletzt massiv verschärft. Drum hier: Die Malaise der Deutschen Bank in einem einzigen Chart. Finanz-Szene.de

Kurzmeldungen: Laut KfW lag das Kreditwachstum der deutschen Banken im Geschäft mit Unternehmenskunden in Q1 bei 6,4%. Fürs laufende Quartal rechnen die Experten noch mit 5,0%, für Q3 dann nur mehr mit 3,5% (HB/Paywall) +++ Der Warburg Bank hat auch die restlichen Anteile des einstigen Asset-Managers der NordLB übernommen (Institutional Money)

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