von C. Kirchner, H. Kohlhaus und B. Neubacher , 11. März 2026
Wer in den letzten Wochen unsere Berichterstattung zur Bilanzsaison in den beiden Verbünden verfolgt hat (siehe vor allem das Stück –> Wie sich die Gewinne von Sparkassen und Volksbanken verselbstständigen) – den dürfte kaum überrascht haben, dass die BVR-Oberen um Präsidentin Marija Kolak bei ihrer gestrigen Bilanz-PK exzellente Zahlen im Gepäck hatten. Überraschend kam allenfalls, wie exzellent die Zahlen letztlich ausgefallen sind.
Denn während die regionalen Sparkassen-Verbände zuletzt überwiegend von einer Verteidigung der Zinsergebnisse und damit der Betriebsergebnisse berichteten, haben die Volks- und Raiffeisenbanken den Zinsüberschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr sogar nochmal signifikant ausgebaut – nämlich um 5% auf noch nie dagewesene 21,5 Mrd. Euro. Mit der Folge, dass das Betriebsergebnis sogar um ein Zehntel auf 9,5 Mrd. Euro nach Bewertung anschwoll. Auf die Frage, wie dieses Kunststück gelang, gibt es nun drei Antworten, nämlich zwei naheliegende (die so ähnlich auch auf die Sparkassen zutreffen dürften) und eine für die Connaisseure.
Lesen Sie hier unsere Analyse der 2025er-Zahlen der genossenschaftlichen Primärebene, einschließlich der sehr interessanten Fragen, warum sich eigentlich das Provisionsgeschäft seit Jahren so anämisch entwickelt und warum bei den Sparkassen die Sachkosten explodieren, bei den Genossen aber ganz und gar nicht:
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