von Christian Kirchner, 8. Mai 2026
Die Commerzbank hat im ersten Quartal die Gewinnerwartungen der Analysten mit gut 900 Mio. Euro Nettogewinn deutlich übertroffen – und neue Finanzziele für 2030 verkündet: Die Eigenkapitalrendite soll bis dahin auf 21% steigen, der Nettogewinn sich gemessen an den 2025er Zahlen auf dann 5,9 Mrd. Euro mehr als verdoppeln.
Insgesamt fuhr die Commerzbank ihr operatives Ergebnis um satte 11% auf 1.358 Mio. Euro nach oben. Die Erträge legten dabei um rund 5% zu – wobei der Provisionsüberschuss um 9% auf 1.102 Mio. Euro anzog, „getragen von einem starken Wertpapiergeschäft sowie höheren Erträgen aus dem Geschäft mit Anleiheemissionen und Konsortialkrediten“, wie es in der am Donnerstagmorgen vorgestellten Präsentation heißt. Der Zinsüberschuss sank leicht auf 2.047 Mio. Euro (–1%).
Die Risikovorsorge belief sich auf bescheidene 142 Mio. Euro (nach 123 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum), der Verwaltungsaufwand sank auf 1.594 Mio. Euro, ein Rückgang um 1,5%, was unter anderem mit „aktivem Kostenmanagement“ begründet wird.
Wie die Commerzbank am Morgen ebenfalls mitteilte, will sie rund 3.000 weitere Vollzeitjobs abbauen. Mit den Stellenstreichungen wollen die Frankfurter im Übernahmekampf mit der Unicredit ihre Kosteneffizienz steigern.
Eine ausführlichere Analyse der Bilanzvorlage und des Ausblicks lesen Sie bis spätestens 7:50 Uhr an dieser Stelle hier.
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