von André Reimers*, 22. Juni 2026
Der deutsche Mittelstand wurde nicht durch 35-Stunden-Wochen und Workation-Modelle aufgebaut. Er wurde durch Schweiß, unermüdlichen Einsatz und den Glauben an „harte Arbeit“ geschmiedet. Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Mein Großvater stand als Unternehmer jeden Morgen um 6 Uhr im Betrieb und verließ ihn selten vor 18 Uhr. 12-Stunden-Tage waren kein Ausnahmezustand, sie waren die Norm. Dieser Ethos hat Generationen geprägt – auch mich.
Doch wenn ich heute in die Finanzabteilungen vieler mittelständischer Unternehmen blicke, sehe ich ein gefährliches Zeit-Paradoxon. CFOs und ihre Teams arbeiten ähnlich hart und lange wie mein Großvater, aber die Art der Arbeit hat sich fundamental verändert. Statt Werte zu schaffen, verbrennen hochqualifizierte Finanzexperten ihre Zeit mit reaktiver Fleißarbeit.
Die Schmerzgrenze in den Finanzteams ist erreicht. Wenn der Monatsabschluss ansteht oder die Liquiditätsplanung für den Vorstand aktualisiert werden muss, brennen in den Büros die Lichter bis tief in die Nacht. Warum? Weil die Realität im Treasury oft noch immer aus einem manuellen Kampf gegen Excel-Tabellen, dem Einloggen in unzählige Bankportale und dem mühsamen Abgleichen von CSV-Dateien besteht. Wir erleben täglich in Gesprächen mit Finanzleitern die 4 größten Probleme im Treasury – und wie man sie löst, das zeigen wir regelmäßig in unseren Webinaren auf.
Das ist keine „harte Arbeit“ im Sinne meines Großvaters – das ist ineffiziente Arbeit. Wenn ein Senior Financial Controller Stunden am Tag damit verbringt, Daten von A nach B zu kopieren, ist das ein sicherer Weg in den Burnout und ein massiver Wettbewerbsnachteil.
Aus tiefstem Respekt vor der Leistung früherer Generationen habe ich für mein eigenes Unternehmen eine radikale Entscheidung getroffen: Ich weigere mich, zuzulassen, dass mein Finanzteam 12 Stunden am Tag arbeitet.
Diese Haltung hat nichts mit mangelnder Leistungsbereitschaft zu tun. Es ist eine Frage der strategischen Produktivität. Die moderne Arbeitswelt fordert Vereinbarkeit (Work-Life-Balance) und sinnstiftende Tätigkeiten. Ein CFO, der chronisch übermüdet ist, trifft keine agilen Entscheidungen. Wir müssen weg vom Administrator und hin zum CFO als Innovationsmotor: Vom Finanzwächter zum Zukunftsgestalter. Ein Team, das im administrativen Chaos ertrinkt, kann nicht proaktiv auf volatile Märkte reagieren.
Die Lösung für dieses Paradoxon liegt in „Smart Efficiency“. Wir müssen Technologie nutzen, um die menschliche Arbeit wieder aufzuwerten.
Genau hier setzt Embat an. Wer KI im Treasury erfolgreich einsetzen möchte, muss Automatisierung zulassen. Indem wir Bankdaten via API in Echtzeit aggregieren und die Liquiditätsplanung auf Autopilot setzen, eliminieren wir die zeitraubende Fleißarbeit. Die Maschine übernimmt die Datenbeschaffung fehlerfrei und in Sekunden.
Das Resultat? Das Finanzteam gewinnt Stunden an Zeit zurück. Zeit für präzise Risikoanalysen. Und nicht zuletzt: Zeit, um pünktlich nach Hause zur Familie zu gehen.
Wenn wir wollen, dass der Mittelstand auch in Zukunft das Rückgrat der Wirtschaft bleibt, müssen wir unsere Definition von Arbeit modernisieren. Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um die Rolle des CFOs in der Gesamtstrategie des Unternehmens.
Mein Großvater hat hart gearbeitet, damit die nächste Generation es besser hat. Es ist an der Zeit, dieses Erbe anzutreten: Lassen Sie uns nicht härter, sondern intelligenter arbeiten.
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*Dies ist ein gesponserter Beitrag von Embat, wo André Reimers als Head of DACH agiert. Embat ist ein KI-gestützten Fintech mit Schwerpunkt auf Treasury-Management, das es mittelständischen Unternehmen und Großkonzernen ermöglicht, ihre Finanzprozesse in Echtzeit zu zentralisieren. Gegründet von Antonio Berga und Carlos Serrano – ehemaligen J.P. Morgan-Managern mit umfassender Erfahrung im Corporate Banking – sowie Tomás Gil, dem ehemaligen CTO von Fintonic, entstand die Plattform mit der Mission, die Finanzabteilung zu digitalisieren. Die klare Prämisse dabei: Technologie von Finanzexperten für Finanzexperten.
Durch seine hybride Konnektivität lässt sich Embat in über 15.000 Banken und führende ERP-Systeme integrieren und beseitigt so jegliche Datenfragmentierung. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal ist TellMe, ein „Agentic Treasury Analyst“ (autonomer KI-Analyst), der Cashflow-Muster erkennt, komplexe Kontenabstimmungen automatisiert und strategische Entscheidungen zur Optimierung der Liquidität vorschlägt.
Mit Niederlassungen in Madrid, London und München definiert Embat die Zukunft des Corporate Finance neu.
Pressekontakt: Lisa Caballero (lisa.caballero@embat.io); Magali Chapuis (magali.chapuis@embat.io)
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