Exklusiv

So hoch (bzw. niedrig) ist die Nutzungsquote von Wero bei den Sparkassen

Fast im Wochenrhythmus haben die Verantwortlichen von Wero (a.k.a European Payments Initiative, kurz: EPI) zuletzt Erfolgszahlen lanciert. Europaweit komme der neue Bezahldienst bereits auf 53 Mio. Nutzerinnen und Nutzer, hieß es im April. Allein bei den deutschen Sparkassen hätten sich schon 5,2 Mio. Kunden für Wero registriert, hieß es letzte Woche. Zwischendurch sprach EPI-Chefin Martina Weimert von 12 Mio. Nutzern, die es hierzulande bis Jahresende sein sollen.

Durchaus imposante Zahlen! Bloß: Was sind sie wirklich wert???

Kleiner Rückblick: Der Vorläufer von Wero auf nationaler Ebene war ja Paydirekt. Und selbst bei Paydirekt entwickelte sich die offizielle Nutzerzahl gar nicht mal soooo schlecht – in der Spätphase sollen es (inklusive Giropay) deutlich mehr als 4 Millionen gewesen sein. Das Problem allerdings war, dass es sich dabei vor allem um Menschen handelte, die sich zwar irgendwann mal für Paydirekt bzw. Giropay angemeldet hatten, den Service aber nicht aktiv nutzten (siehe etwa aus 2023 unser Archivstück –> Hier kommen die neuesten Transaktions-Zahlen von Giropay/Paydirekt). Die große, über dem gesamten EPI-Projekt schwebende Frage lautet daher, ob es bei der European Payments Initiative möglicherweise ähnlich ist. Also dass sich die Leute zwar registrieren. Aber dann trotzdem nicht mit Wero bezahlen bzw. überweisen.

Bislang schweigen sich die EPI-Macher zu den Transaktionszahlen eisern aus. Doch nun – kursiert ein internes Papier, das Licht in die Sache bringt (und Schlimmes befürchten lässt).

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