von Heinz-Roger Dohms, 15. März 2026
Die Deutsche Bank verliert einen ihrer ranghöchsten Firmenkunden-Manager, nämlich den „Head Corporate Bank Germany & Europe“, Jan-Philipp Gillmann. Wie der 53-Jährige in einer Mitteilung schreibt, wird er das größte hiesige Geldinstitut „in Kürze verlassen“. Wohin es ihn zieht, blieb offen.
Der Abgang des früheren Commerzbankers kommt nur bedingt überraschend. In der alten Aufstellung der Corporate Bank (also unter dem in Singapur ansässigen Unternehmenskundenchef David Lynne) hatte Gillmann, obwohl zwei Ebenen unter dem Vorstand angesiedelt, lange Zeit eine herausragende Rolle gespielt. Schließlich war er der faktisch höchstrangige Ansprechpartner für Unternehmenskunden im deutschen Heimatmarkt. Inzwischen wird die Corporate Bank allerdings von einer deutschsprachigen Doppelspitze geführt. Vor einigen Monaten rückte zunächst der einstige HVB-Chef Michael Diederich an die Seite Lynnes, dann wurde Lynn durch Ole Matthiessen und dieser erst vor wenigen Tagen durch Gerald Podobnik ersetzt.
Dadurch erfuhr Gillmanns nicht nur einen Bedeutungsverlust – offen blieb auch, warum nicht er (sondern zunächst Diederich und dann Matthiessen und dann Podobnik) an die Spitze der Unternehmensbank rückten.
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