von Bernd Neubacher , 16. März 2026
Liebe Leserinnen und Leser, hängt Ihnen unsere ausufernde Berichterstattung zur Santander Consumer Bank so langsam zum Hals heraus? Ha! Fragen Sie uns mal!! Uns kommt sie sogar schon zu den Ohren raus!!! Denn wir müssen’s ja recherchieren, Sie dagegen brauchen es nur zu lesen bzw. haben sogar die Freiheit, einfach weiterzuklicken, zum Beispiel genau jetzt, in diesem Moment …
Wiewohl: Genau das wollen wir Ihnen ehrlicherweise dann doch nicht empfehlen. Denn spannend oder wenigstens relevant ist ja doch, was da gerade in Mönchengladbach passiert, zumindest im Sinne einer Case Study: Da gerät eine über viele Jahre lang notorisch erfolgreiche und scheinbar bestens aufgestellte Kreditbank urplötzlich in Schwierigkeiten, und so richtig weiß man eigentlich gar nicht, wie das passiert ist. Okay, ein paar Indizien gab es. Da war die große Restrukturierung 2024/25 (wobei, restrukturieren tut so eine Auslandsbank ja eigentlich immer, auch wenn es gut läuft). Da war der etwas unvermittelte CEO-Austausch (wobei, auch ein Wechsel des Vorstandschefs weist ja nicht zwingend auf Probleme hin, zumal der alte in diesem Fall auch nicht mehr ganz jung war). Und dann waren da vor ein paar Wochen die Berichte über weitere Filialschließungen. Plus: Letzten Montag legten wir von Finanz-Szene dann ja offen, dass die Santander Consumer Bank in den letzten Jahren deutlich an Ergebnis eingebüßt hat.
Die Sache ist aber nun, dass die Lage insbesondere im Filialgeschäft sogar noch düsterer zu sein scheint, als wir es letzte Woche geschrieben hatten. So jedenfalls liest sich ein uns vorliegendes internes Dokument. Was sich dort allerdings ebenfalls findet, das ist der strategische Masterplan, wie die deutsche Santander wieder in die Vorhand kommen will.
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