Analyse

Irrer Boom bei der Deka: Geht Filialvertrieb ohne Filiale?

Eigentlich ging die Erzählung doch wie folgt: Der große Verlierer des ersten Halbjahrs waren die Filialen (und damit der Filialvertrieb, oder etwa nicht?). Und der große Gewinner die digitalen Kanäle (und damit die Onlinebroker und die Neobroker). Nun gelten die beiden Diagnosen an und für sich natürlich immer noch. Umso erstaunlicher allerdings sind die Zahlen, die gestern die Deka und kürzlich schon die Union Investment vorgelegt haben. Also die Fondsgesellschaften der Sparkassen bzw. des Genosektors. Wobei: Ist „erstaunlich“ überhaupt der richtige Begriff? Oder muss man nicht vielmehr von einem „Wunder“ sprechen? Denn: Während die Filialen wochenlang dicht waren (und manche gar nicht mehr öffneten), während die Aktienmärkte zwischenzeitlich regelrecht einbrachen, während etliche andere Fondsdienstleister teils erhebliche Abflüsse zu beklagen hatten … – während also all das passierte, nämlich zwischen Januar und Juni 2020, haben die Deka und die Union im Privatkundengeschäft addiert 8,3 (!) Mrd. Euro Nettozuflüsse generiert. Kurz gesagt: Das ist maximal kontraintuitiv. Aber ist es vielleicht dennoch erklärbar? Unsere Analyse:

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