Aus der Szene

“Hi Desiree, Thank you for raising your concerns via social media”

Wer geglaubt hatte, Stefan Hoops würde sich nach seinem Aufstieg an die DWS-Spitze auf Social Media ein bisschen stärker zurückhalten – den haben die vergangenen Wochen gleich mal eines Besseren belehrt.

Egal ob er in London oder New York weilt, ob er den Fußballer Makoto Hasebe oder den Basketballer Robert Horry trifft, egal ob er seiner Belegschaft dankt oder neue Executive-Board-Mitglieder begrüßt  – Hoops lässt seine Follower weiterhin an etlichen Aspekten seines beruflichen Daseins teilhaben, und auch den dezenten Hang zu verqueren Formulierungen (“Therefore, here is an alternative view which – biasedly – I consider as facts”) lassen ihm seine Kommunikationsleute immer noch durchgehen.

Ende letzter Woche indes sah sich Hoops bei Linkedin plötzlich einer ungewohnten Konstellation ausgesetzt. Da nämlich hatte ausgerechnet Desiree Fixler – also die frühere DWS-Managerin, die mit ihren Anschuldigungen die “Greenwashing-Affäre” losgetreten hatte – einen der Hoops-Posts kritisch kommentiert (“You guys never talked to me so how do you know what happened? …”).

Hoops Reaktion? Ließ zunächst auf sich warten, bis er mit einem Tag Verzögerung dann doch antwortete: “Hi Desiree, Thank you for raising your concerns via social media. Let’s use appropriate channels, please.”

Welche Kanäle er genau meinte, blieb offen. Dass Hoops in guter, alter Deutsche-Bank-DWS-Tradition allerdings Whatsapp gemeint hat – das würden wir in diesem speziellen Fall ausschließen.

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