Ertragslage-Monitor (#4)

Viel Marge, viel Aufwand, viel Gewinn – die GuV-Champions unter den Genobanken

Es gibt Primärbanken, die gehen mit ihren Zahlen so offensiv nach draußen, als wollten sie sich für ein Initial Public Offering bewerben. Die Volksbank Darmstadt-Mainz zum Beispiel, die immer im Februar eine veritable Bilanz-Pressekonferenz abhält. Oder die Hamburger Sparkasse, die ja in der Tat eine gewisse Kapitalmarktorientierung mitbringt (eigenes Rating, eigene Pfandbriefe, eigene Anleihen) – und die vielleicht auch deshalb einen betont transparenten Umgang mit ihren Zahlenwerken pflegt.

Andere dagegen? Halten ihre Karten lieber eng an der Brust. Nicht nur irgendwelche Lokalinstitute mit ein paar hundert Mio. Euro Bilanzsumme. Sondern auch Häuser mit zweistelligem Milliardenvolumen, siehe phänotypisch diesen Fall hier.

Indes: Publikationspflicht ist Publikationspflicht, mit der Folge, dass die Karten, früher oder später und auf die ein oder andere Weise halt doch offengelegt werden müssen. Und so haben wir also ein paar Monate ins Land ziehen lassen, um uns nun, im vierten und fünften Teil (= vorletzten und letzten Teil) unseres diesjährigen Ertragslage-Monitors den genossenschaftlichen Primärinstituten sowie den Sparkassen zuzuwenden, und zwar all jenen, die mindestens 10 Mrd. Euro Bilanz auf die Waage bringen.

Davon gibt es allein bei den Genossen mittlerweile 19 Stück – und von denen haben immerhin 17 mittlerweile ihre 2025er-Zahlen veröffentlicht. Hier die große vergleichende Analyse, wobei es interessanterweise die opulenten Player (hohe relative Erträge, hohe relative Margen) sind, die trotz hoher relativer Aufwände auch die höchsten relativen Ergebnisse ausweisen.

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