von Hermann Kohlhaus, Heinz-Roger Dohms und Clemens Behr, 8. Juli 2026
Die zwischenzeitliche Erholung bei den hiesigen Hypothekenbanken war nur von kurzer Dauer. Wie aus der neuen Ausgabe des Immobanken-Monitors von Finanz-Szene hervorgeht, erwirtschaftete im zweiten Halbjahr 2025 nur noch ein einziger großer Player einen dreistelligen Millionengewinn – nämlich die DZ Hyp. Ansonsten gingen die Ergebnisse auf breiter Front zurück bzw. brachen mancherorts sogar regelrecht ein. Die LBBW beispielsweise kam im Immobilien-Segment (inklusive Infrastruktur) nur mehr auf einen Vorsteuergewinn von 96 Mio. Euro, der schwächste Wert überhaupt seit der Übernahme der Berlin Hyp. Die Aareal Bank wiederum (11 Mio. Euro) krebste ebenso entlang der Nulllinie wie die HCOB (1 Mio. Euro) und die dauermalade PBB (minus 7 Mio. Euro).
Nun waren die schwachen Ergebnisse zum Teil auf saisonale Gründe zurückzuführen (im zweiten Halbjahr wird meist mehr Risikovorsorge gebildet als im ersten), mitunter spielten auch Einmaleffekte eine Rolle (die Aareal Bank fegte Ende letzten Jahres ihr US-Portfolio durch). Gleichwohl lässt sich die Flaute nicht allein mit der dauerhaft hohen und mancherorts sogar wieder steigenden Risikovorsorge erklären – sondern: Auch ertragsseitig hinterlassen einige der großen Hypothekenfinanzierer einen zunehmend lethargischen Eindruck.
Die Detailergebnisse der zweiten Auflage unseres Immobanken-Monitors – bitte sehr:
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