Exklusiv

Früherer BNP-Deutschland-Chef rückt an die Fidor-Spitze

Wer in den letzten Tagen vor unserem Urlaub noch nicht selbst in Urlaub war, wird sich vermutlich erinnern, dass wir am 7. Juli zunächst den Abgang von Fidor-Chef Boris Joseph gescoopt hatten (siehe hier), bevor wir Ihnen am 10. Juli auch noch eine Reihe von Indizien lieferten (siehe hier), die nahelegen: Der geplante und eigentlich längst verkündete Verkauf des im Besitz der französischen Großbank BPCE befindlichen Instituts an den angelsächsischen Finanzinvestor Ripplewood dürfte geplatzt sein.

Pünktlich zu unserer Urlaubsrückkehr erreichte uns am Wochenende nun aus guter Quelle die Kunde, wer Boris Joseph als Fidor-Vordermann nachfolgt – nämlich ein gewisser Laurent Poiron, bei dem es sich, wenn keine kuriose Namensdopplung vorliegt, um jenen Laurent Poiron handeln dürfte, der von 2015 bis 2018 als Leiter des Firmenkundengeschäfts der BNP Paribas Deutschland zugange war und der laut seines Social-Media-Profils bis 2019 insgesamt 21 Jahre lang für das größte französische Geldinstitut tätig war.

Im Handelsregister ist die Bestellung Poirons noch nicht vollzogen, im Impressum allerdings fand sich der neue Name gestern Abend bereits. Bei BPCE wollte man sich wie gewohnt nicht äußern.

Verkauf geplatzt? Fidor tilgt Hinweise auf Ripplewood-Deal

 


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