News des Tages

03/02/21: Miese Laune bei der Coba, Holvi ist verkauft, KfW-Volumen explodiert

2. Februar 2021

Von Christian Kirchner

Liebe Fintech-Leser*innen, dankeschön, dass Sie sich bis hierhin durch unser Briefing gekämpft haben, auch wenn die Augsburger Aktienbank vielleicht nicht unbedingt das Thema ist, für dass Sie heute morgen Ihr Smartphone entsperrt haben. Mal kurz in unser Säcklein geschaut, was wir stattdessen für Sie haben? Ahhh, das hier: Letzte Woche hatten wir ja die Frage aufgeworfen, was eigentlich bei Holvi los ist – also beim angeblichen Superstar unter den hierzulande tätigen Business-Banking-Fintechs. Gestern nun gab es immerhin mal eine Teilantwort: Die spanische Großbank BBVA, die Holvi 2016 unter ihre Fittiche genommen hatte, „verkauft“ das Fintech an einen der Gründer zurück. Zu welchem Preis? Wurde nicht verraten. Wobei uns an dieser Stelle schon eine Indikation genügt hatte: War er (also der Preis) positiv oder negativ?

Kurz-News

Laut der jüngsten Mitarbeiter-Umfrage bei der Commerzbank ist nur jeder fünfte Beschäftigte für die Zukunft des Instituts optimistisch, berichtet das „HB“. Ebenso vertraue nur jeder Fünfte darauf, dass das Topmanagement die Bank wieder in die richtige Richtung führe. (Handelsblatt/Paywall) +++ Finanzminister Olaf Scholz hat gestern einen „Sieben-Punkte-Plan“ zur Reform der Bafin vorgestellt … +++ … Wir sind ehrlich gesagt nicht tief genug im Thema drin, um erklären zu können, was den „Sieben-Punkte-Plan“ vom „16-Punkte-Plan“ aus dem letzten Sommer unterscheidet, verweisen Sie allerdings guten Gewissens auf Qualitätsmedien wie SZFAZBÖZ oder „HB“ (Paywall) +++ Im Zuge der Covid-19-Krise ist das KfW-Fördervolumen im vergangenen Jahr um 75% (!) auf 135 Mrd. Euro explodiert. Hiervon entfielen gut 50 Mrd. Euro auf die diversen Corona-Hilfen (Mitteilung) +++ Auf der Suche nach Vorzeige-Sparkassen landeten wir in der Vergangenheit wiederholt bei der aus Aachen, siehe hier und hier. Insofern ist es ein kleines Alarmsignal, dass es selbst bei ihr im vergangenen Jahr nur noch zu einem relativen Betriebsergebnis – vor Bewertung, gemessen an der DBS – von nicht mal mehr 0,9% gereicht hat (eigene Berechnungen) +++ Die Commerzbank hat sich von ihrer Analystin Heike Pauls getrennt, die in der Vergangenheit immer wieder mit fast euphorischen Einordnungen zur Wirecard-Aktien aufgefallen war (Spiegel) +++ Das Payment-Startup Bluecode liefert die europäische Bezahllösung für die neuerdings (Trump …) ohne Android und also auch ohne Google Pay ausgelieferten Huawei-Handys. Einerseits eine coole Nummer. Andererseits, und entschuldigen Sie bitte unser falsches Latein: Cui bono – wer nutzt es? (Mitteilung)

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