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03/03/21: Raisin (Weltsparen) trug hunderte Mio. Euro zu Greensill, OLB geht steil, VR Payments

3. März 2021

Von Christian Kirchner

Der Berliner Einlagenbroker „Weltsparen“ hat auf Anfrage mitgeteilt, „mehrere hunderte Mio. Euro“ für die Greensill Bank eingeworben zu haben. Der Wettbewerber „Zinspilot“ wollte sich gegenüber Finanz-Szene.de nicht äußern. Inzwischen hat Weltsparen das Angebot aus dem Programm genommen. „Die Angebote wurden in Absprache mit der Greensill Bank AG auf der weltsparen.de-Plattform bis auf Weiteres für Neukunden deaktiviert“, so eine Raisin-Sprecherin auf Nachfrage. Möglich seien nur die Verlängerungen auslaufender Festgelder. +++ Der Coba-Risikokapitalgeber Commerz Ventures hat sich mit einer siebenstelligen Summe am britischen Gutschein-Startup WeGift beteiligt (Mitteilung) +++ Noch ein Snippet aus der gestrigen DZ-Bank-Veranstaltung: Die VR Payments, also der Zahlungsdienstleister des genossenschaftlichen Bankensektors, hat die Zahl der von ihr betriebenen Terminals im vergangenen Jahr um 18% (!) auf 147.200 ausgebaut. In den doppelten Türmen (siehe -> „Ist die Deutsche Bank für ihr Payment-Comeback gerüstet?“) wird man’s mit Interesse vernehmen +++ Was neulich schon bei der HCOB, so ist auch bei der – ebenfalls von Finanzinvestoren geführten – Oldenburgischen Landesbank ein (zumindest vordergründig) erstaunlicher operativer Aufwärtstrend zu beobachten: Zinsergebnis +6,0%, Provisionsergebnis +9,4%, die operativen Aufwendungen –5,2%, die Cost-Income-Ratio von 74% runter auf 66% … (Mitteilung) +++ Und zum ganz groben Vergleich: Bei den Genobanken in der Weser-Ems-Region ist das Betriebsergebnis gemessen an der DBS um 0,08% gefallen, liegt aber immer noch bei sehr guten 0,90% (Mitteilung) +++ Vor dem Hintergrund des Wirecard-Skandals prüft die Bafin momentan, ob Ernst & Young über die grundlegende Eignung zur Abschlussprüfung von Finanzdienstleistern verfügt – so schreibt’s das „Handelsblatt“ (Paywall) unter Berufung auf eine BMWi-Antwort auf eine parlamentarische Anfrage +++ Obwohl der Call-Center-Streik bei der Deutschen Bank in seine nunmehr sechste Woche geht, ist ein Ende des Tarifstreits nicht in Sicht. Es werde so lange gestreikt, bis sich die Arbeitgeberseite bewege, teilten DBV und Verdi gestern mit (Reuters/Onvista)

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