News des Tages

04/06/21: Was hinter dem Volksbank-Kreditportal steckt, BdB räumt auf, NordLB

3. Juni 2021

Dass die Frankfurter Volksbank diese Woche eine eigene Plattform für die bundesweite Vermittlung von Baufinanzierungen gelauncht hat, werden Sie mitbekommen haben – die Meldung war zwar überall zu lesen. Was aber nirgendwo zu lesen war: Wer und was steckt wirklich dahinter? Macht das sonst noch wer? Und was soll das überhaupt? Eine kleine Recherche: Finanz-Szene.de

Bankenverband zieht erste Konsequenzen aus Greensill-Bank-Fiasko: Wie die „Börsen-Zeitung“ berichtet, wird Manfred Kühnle, Chef des 160 Leute starken BdB-Prüfungsverbands, seinen Posten in Kürze niederlegen. Vorübergehend solle der Deloitte-Manager Hans-Dieter Bienen den Posten übernehmen. Gemeinsam mit ZEB werde Deloitte den BdB auch bei der „Entwicklung eines Zielbilds für einen agileren Prüfungsverband“ beraten, wie die BÖZ weiter schreibt. Zehnder soll derweil bei der Rekrutierung neuer Führungskräfte helfen. Die Greensill-Bank-Pleite hatte die Entschädigungs-Vehikel des BdB insgesamt 3 Mrd. Euro gekostet. Börsen-Zeitung

HVB-Privatkundenvorstand Frischholz soll neuer NordLB-Chef werden: Der 44-Jährige sei der Favorit auf die Nachfolge des zum Jahresende scheidenden Thomas Bürkle, berichtet „Reuters“. Eine endgültige Entscheidung könnte bei einer Gremiensitzung Ende nächster Woche fallen. Frischholz entstammt der Commerzbank (bzw. Dresdner Bank) und war bei der HVB seit 2015 zunächst im Firmenkundengeschäft tätig, bevor er vor gut einem Jahr die Leitung der Privatkundensparte übernahm. Reuters/Zawya

News

Die Postbank senkt die Grenze, ab der sie ein „Verwahrentgelt“ auf Einlagen von Neukunden erhebt. Und zwar beim Girokonto auf 50.000 Euro und beim Tagesgeldkonto sogar auf 25.000 Euro … +++ … Bei der Deutschen Bank (zu der die Postbank ja gehört) bleiben die Limits hingegen zunächst einmal bei 100.000 Euro (FAZ/Paywall) +++ Nochmal Deutsche Bank: In den Doppeltürmen wird für die Zeit nach der Pandemie ein „Hybridmodell“ angestrebt, das Mitarbeitern ermöglichen soll, ihre Arbeitszeit zwischen Büro und Homeoffice aufzuteilen, berichtet „Bloomberg“ (Bloomberg/Spiegel) +++ Und eine Fintech-News aus dem benachbarten Ausland: Die Schweizer Challenger-Bank Neon erhält 7 Mio. Franken (Handelszeitung)

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