05/02/20: Sparda Berlin, Sparda Hannover, Revolut, mBank, MM Warburg

5. Februar 2020

Hier kommen die Zahlen, die erklären, warum die Sparda Berlin und die Sparda Hannover fusionieren: Kein Zweifel – das war ein ganz schöner Hammer, der da gestern Früh über die Ticker kam: Zwei der größten deutschen Sparda-Banken wollen sich zusammentun, um künftig das größte deutsche  Genossenschafts-Institut zu bilden. Jedenfalls nach Kunden (850.000); gemessen an den Einlagen (im Falle eines Zusammenschlusses wären es 10 Mrd. Euro) und der Bilanzsumme (11,3 Mrd. Euro) bleibt der neue Koloss hinter der Apobank zurück. Jedenfalls: Wie üblich in solchen Fällen, ließ sich der Hannoversche Sparda-Chef André-Christian Rump in der Pressemitteilung wie folgt zitieren: „Wir gehen den Konsolidierungs-Prozess in der Branche aus einer Position der Stärke an.“ Doch ist das wirklich so? Unsere Analyse jedenfalls kommt zu einem durchaus anderen Ergebnis: Finanz-Szene.de

WTF – was ist das denn für eine krasse Nachrichtenlage heute Morgen??? Also, auch wenn wir wissen, dass manche unter Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, unsere gelegentlichen boulevardesken Anwandlungen („Erdbeben!“, „Tabubruch!“, „Hammer!“, „Kracher!“, „Ausrufezeichen!!!“) eher nicht so schätzen (obwohl Sie uns davon abgesehen natürlich lieb haben) … heute Früh, da werden Sie uns Recht geben, sind unsere üblichen Übertreibungen nicht wirklich übertrieben. Zumal, es geht ja weiter: Denn wie die Kollegen von „Deutsche Startups“ scoopen, soll der britische N26-Erzrivale Revolut bei einer neuen Finanzierungsrunde 500 Mio. Dollar (!) zu einer Bewertung von 5,5 Mrd. Dollar (!) eingesammelt haben. Unter den Investoren: Lakestar, TCV, Ribbit Capital – und orchestriert hat das ganze JP Morgan. Deutsche Startups (Podcast)

Kurzmeldungen

Angeblich soll es (momentan) nur einen Interessenten geben, der wirklich ernsthaft für die mBank bietet, also für die zum Verkauf stehende Polen-Tochter der Commerzbank – nämlich das zweitgrößte polnische Kreditinstitut Pekao (Reuters) +++ Wenn wir es richtig verstehen, haften Christian Olearius himself und Max Warburg himself jetzt persönlich mit 280 Mio. Euro (abzüglich bereits gebildeter Rückstellungen) für die Cum-Ex-erschütterte Warburg-Bank (dpa/Süddeutsche) +++ Die Berliner Volksbank und ein paar kleinere Geno-Institute haben einen Fintech-Fonds aufgelegt, der irgendwann einmal auf bis zu 100 Mio. Euro anwachsen soll (HB/Paywall) +++ Auch die Berenberg-Bank bietet ihren Kunden nun eine digitalisierte Form der Vermögensverwaltung an – und kooperiert dabei mit dem niederländischen B2B-Fintech Backbase (PBM)

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