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09/05/22: Dt. Handelsbank wechselt Vorstand, Rechtserfolg für Dt. Bank, Girocard/Giropay

8. Mai 2022

Von Heinz-Roger Dohms

Exklusiv: Bei der Deutschen Handelsbank, über deren mögliche Aufspaltung oder gar Abwicklung das “Handelsblatt” vor einigen Monaten spekuliert hatte, hat einer der beiden Vorstände gewechselt … +++ … Wie aus dem Handelsregister hervorgeht, ist Gerhard Grebe (genau, der einstige Julius-Bär-Deutschland-Grebe) bereits per Ende März durch den früheren-OLB-Vorstand Jens Rammenzweig ersetzt worden +++ Das neue “Buy now, pay later”-Fintech Tilta des jüngst ausgeschiedenen Ex-Finiata-CEOs Jan Enno Einfeld (siehe unseren Bericht von letzter Woche) hat vom deutschen VC-Fonds “10x Founders” und weiteren Geldgebern ein Wandeldarlehen in einstelliger Millionenhöhe erhalten (FFwd) +++ Die Deutsche Kreditwirtschaft will die Girocard im Laufe des zweiten Halbjahrs in ihr Online-Bezahlverfahren Giropay integrieren … +++ … Zuerst werde die neue Anbindung für die Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken zur Verfügung stehen, danach seien die Sparkassen an der Reihe (dpa, via Stuttgarter Nachrichten) +++ Im Rechtsstreit um strittige Derivate-Transaktionen rund um die Monte dei Pasci hat ein italienisches Berufungsgericht ein 2019 erlassenes Urteil gegen die Deutsche Bank revidiert … +++ … Damit wird auch die damalige Beschlagnahmung von Vermögenswerten des Frankfurter Instituts im Umfang von rund 65 Mio. Euro aufgehoben (Bloomberg via WiwoReuters) +++ Trotz des Kriegs in der Ukraine gibt sich die Commerzbank in Bezug aufs laufende Geschäftsjahr weiterhin optimistisch. Das Management sehe “gute Chancen, unser Ergebnis weiter zu verbessern”, wird Vorstandschef Knof in der vorab HV-Rede zitiert

Wussten Sie schon?

… dass der Aufbau der Hamburger Neobank Tomorrow in den Jahren 2018 bis 2020 exakt 11,4 Mio. Euro verschlungen hat, wie sich aus jüngst veröffentlichten Zahlen errechnen lässt? Zur groben Orientierung: N26 hatte in einem ähnlichen Entwicklungsstadium (wir sprechen hier von Zeitraum bis 2016) zwar schon 24 Mio. Euro verbrannt – allerdings mit eigener Banklizenz, weitgehend selbst gebautem Core-Banking und damals schon rund 300.000 Kunden. Tomorrow hingegen setzt bekanntlich auf Infrastruktur und Bafin-Zulassung der Solarisbank. Und dürfte per Ende 2020 grob 45.000 Kunden gehabt haben.

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