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10/05/22: Hypoport-Crash, Merkur holt Coba-Team, HVB setzt Bayern-Sponsoring fort

Was hat die olle Aareal Bank, was das Wunder-Fintech Hypoport nicht hat? Auch wenn die gestern vorgestellten Q1-Zahlen der Berliner Kreditplattform Hypoport (“Europace”, “Dr. Klein”) den vordergründig ordentlichen Eindruck der vorläufigen Ergebnisse bestätigten, findet die Aktie irgendwie keinen Boden mehr. Nach einem neuerlichen Minus von 2,1 Prozent notierten die Papiere gestern bei nur noch 247,80 Euro, ein erschreckender Kursrutsch von 51% seit Jahresbeginn (nebenbei bemerkt: Die Researcher von M.M. Warburg hatten noch Mitte April ein Kursziel von 595 Euro ausgegeben). Nur mal zur groben Einordnung: Als das Jahr begann, war der Baufi-Spezialist Hypoport mit einer Marktkapitalisierung von 3,2 Mrd. Euro mehr also doppelt so viel wert wie die auf gewerbliche Immobilienfinanzierung spezialisierte Aareal Bank. Und nun? Liegt Wiesbaden (Marktkapitalisierung: 1,9 Mrd. Euro) allen Ernstes wieder vor Berlin (1,6 Mrd. Euro). Muss man jetzt nicht unbedingt verstehen.

News

Die Hypo-Vereinsbank nutzt ihre neu gewonnene betriebswirtschaftliche Stärke zur lokalen Standort-Förderung – und hat die sogenannte “Platin-Partnerschaft” mit dem FC Bayern (also mit dem Fußballverein) um drei Jahre bis 2025 verlängert +++ Die Merkur Privatbank stärkt ihren Private-Banking-Standort Darmstadt mit einem Trupp bisheriger Commerzbanker. Die vier Herrschaften heißen – so viel Zeit muss ein – Thorsten Zimmer, Martin Martetschläger, Thomas Schwob und Sascha Volk (PBM)

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