News des Tages

16/05/22: N26-Klons rebranden, Punktsieg für Sparkassen, Deutsche Bank setzt auf Berlin

16. Mai 2022

Von Heinz-Roger Dohms

Wenn der Eindruck nicht täuscht, dann ist bei den N26-Klons das Rebranding das neue Funding. Nachdem sich letztes Jahr die Berliner Krypto-Neobank Bitwala in “Nuri” umbenannt hatte, folgte Anfang des Monats die Berliner Teenager-Neobank Wajve, die jetzt “Owwn” heißt. Damit nicht genug, berichten die Kollegen von Finance Forward, dass eine weitere Teenager-Neobank, nämlich Pockid aus Hamburg, künftig “Ruuky” genannt werden will. Interessanter Randaspekt: Unserer Mutmaßung zufolge leiten sich sowohl “Ruuky” als auch “Owwn” (gesprochen: “Ovvn”) aus dem Finno-Ugrischen ab – ganz sicher sind wir uns in dem Punkt allerdings nicht.

Kurz-News

Punktsieg für die S-Finanzgruppe im Dauerstreit um alte Prämiensparverträge: Vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht droht einer Musterklage der Verbraucherzentralen gegen die Nürnberger Sparkasse in mehreren Punkten die Abweisung … +++ … Im konkreten Fall hatten die Verbraucherschützer im Schnitt eine Zinsnachzahlung von 4 .600 Euro pro Kunde errechnet; tatsächlich dürfte der Betrag nun deutlich geringer ausfallen (dpa, via Merkur) +++ Die Deutsche Bank hat ihre Berliner Belegschaft im vergangenen Jahr um rund 100 Stellen auf nunmehr etwa 3.600 Mitarbeiter ausgebaut … +++ … Neue Arbeitsplätze seien u.a. innerhalb Corporate Bank geschaffen worden, die in der Hauptstadt einen Standort zur Produktentwicklung betreibt (Morgenpost/Paywall) +++ Der Online-Broker FlatexDegiro setzt sein Sponsoring von Borussia Mönchengladbach zwar fort – allerdings mit angezogener Handbremse … +++ … Am Wochenende wurde die Verlängerung der Partnerschaft “auf weitere fünf Jahre” bis 2027 verkündet. Indes: Der alte Vertrag lief eh bis 2023; für 2024 existierte eine Option; und was 2025-2027 angeht: Da soll Flatex nach jetzigem Stand nur noch “Co-Sponsor” sein, kein Hauptsponsor mehr +++ Laut “Financial Times” (Paywall) hofft die Unicredit bei ihrem angepeilten Rückzug aus dem russischen Markt auf einen “Asset-Swap”-Deal. Sprich: Würde das Russland-Geschäft bei einer russischen Bank landen, die zugleich über westliche Kreditportfolien verfügt, könnten diese bei der HVB-Mutter landen +++ Das in Berlin ansässige Anti-Financial-Crime-Fintech Elucidate hat bei Investoren 8 Mio. Dollar eingesammelt (Finextra)

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