20/09/18: Finleap wildert bei N26, Der Boom der Kredit-Fintechs

20. September 2018

Der Berliner Company-Builder Finleap gründet sein erstes eigenes Venture außerhalb Deutschlands – und wildert dafür bei N26: Das „Beesy“ genannten Italo-Fintech geht mit einer Finanzmanagement-Lösung für Selbständige und Kleinunternehmer an den Start (also quasi eine Mischung aus Kontist und Fastbill, wenn wir das Ganze nicht völlig falsch verstehen, was uns freilich ab und an passiert). CEO der neuen Unternehmung wird ein gewisser Herr Concas, 31 Jahre, pikanterweise bislang Italien-Chef von N26. „Matteo Concas ist der Wechsel zu Beesy leicht gefallen“, heißt es in der Pressemitteilung. Eine schöne Art, dem Berliner Fintech-Konkurrenten einfach mal den Mittelfinger entgegenzustrecken. Finanz-Szene.de (Auszüge aus der PM).

Besser als „robo“? Sparkassen rollen „Vermögensverwaltung light“ aus: Das Angebot trägt den Namen „VVS“, gehört bei mittlerweile zehn kommunalen Instituten zur Produktpalette – und dahinter steckt die Frankfurter Bankgesellschaft, also die Privatbanktochter der Helaba. Die Idee: Während die Bankgesellschaft bei den „Assets under Management“ normalerweise eine Untergrenze von 1 Mrd. Euro zieht, gibt es „VVS“ schon ab 250.000 Euro. Laut „Bloomberg“ läuft die Pilotphase ganz hervorragend, schon jetzt kommen die zehn Sparkassen zusammen auf ein verwaltetes Vermögen von 250 Mio. Euro. Gleichwohl bleibt die Frage: Lässt sich mit solchen Angeboten wirklich ein großes Rad drehen? Oder gehört die Zukunft im „Mass Affluent“-Segment nicht doch eher den digitalen Modellen? Zumal: Einen Robo führen viele Sparkassen ja auch schon im Angebot, er heißt Bevestor und kommt von den Deka. Bloomberg/Welt

Wie sich der DWS-Chef im Amt zu halten versucht: Und noch ein interessanter Bericht im „Handelsblatt“ heute Früh. Demnach hat Nicolas Moreau zuletzt deutliche personelle Veränderungen vorgenommen und unter anderem für Großbritannien und Nordeuropa neue Vertriebschefs ernannt. Besonders spannend: eine Umbesetzung in Asien. Dort führt dem Artikel zufolge nun ein früherer Morgan-Stanley-Manager namens Alex Prout den Vertrieb – er berichte aber nicht nur an Vertriebsvorstand Thorsten Michalik, sondern parallel auch an Moreau selber. Ein Misstrauensvotum gegen den eigenen Vorstandskollegen? Nein, nein, heißt es bei der DWS. Handelsblatt (Paywall)

Herr Fitschen ist weg, Herr Schenck ist weg, und Herr Sewing kann nicht in London/Mailand/New York sein und gleichzeitig auch noch in Stuttgart/Hamburg/Düsseldorf … oder anders gewendet: Irgendwie hat die Deutsche Bank nicht mehr den einen, natürlichen Ansprechpartner für große, hiesige Corporates. Durch eine Reihe von personellen Veränderungen versucht das wichtigste Geldhaus des Landes nun aber offenbar, dieses Vakuum (wiederum: irgendwie) zu füllen. Finance Magazin, Handelsblatt (Paywall), Financial Times (Paywall)

Schon klar, die Commerzbank sollte man auf ihre blöde Iran-Geschichte besser nicht ansprechen – genauso wenig, wie man die Begriffe „Deutsche Bank“ und „Russland“ zusammen bei Google eingeben sollte. Aber: Kann es sein, dass das alles beinahe Kinkerlitzchen sind im Vergleich zum Geldwäscheskandal der Danske Bank (Verdächtige Transaktionen im Umfang von bis zu 200 Mrd. Euro …)? Jedenfalls, gestern ist der Vorstandschef zurückgetreten: Börsen-Zeitung

Sparkassen rollen „Vermögensverwaltung light“ aus: Das Angebot trägt den Namen „VVS“, gehört bei mittlerweile zehn kommunalen Instituten zur Produktpalette – und dahinter steckt die Frankfurter Bankgesellschaft, also die Privatbanktochter der Helaba. Die Idee: Während die Bankgesellschaft bei den „Assets under Management“ normalerweise eine Untergrenze von 1 Mrd. Euro zieht, gibt es „VVS“ schon ab 250.000 Euro. Laut „Bloomberg“ läuft die Pilotphase ganz hervorragend, schon jetzt kommen die zehn Sparkassen zusammen auf ein verwaltetes Vermögen von 250 Mio. Euro. Gleichwohl bleibt die Frage: Lässt sich mit solchen Angeboten wirklich ein großes Rad drehen? Oder gehört die Zukunft im „Mass Affluent“-Segment nicht doch eher den digitalen Modellen? Zumal: Einen Robo führen viele Sparkassen ja auch schon im Angebot, er heißt Bevestor und kommt von den Deka. Bloomberg/Welt

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