von Heinz-Roger Dohms, 22. Juni 2026
Die bislang wesentlich auf Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten begrenzte European Payments Initiative dringt nach Österreich vor. Wie am Montag mitgeteilt wurde, steigen die Erste Bank – also das größte Institut der Alpenrepublik –, die Raiffeisen Bank International sowie drei Raiffeisen-Landesbanken als Anteilseigner bei EPI ein. Parallel wollen die Institute das EPI-Bezahlsystem Wero künftig ihren Retailkunden zugänglich machen, nachdem bislang lediglich von einer Händlerakzeptanz die Rede war (und auch das unseres Wissens nach nur in Bezug auf die Raiffeisen International).
In der Finanz-Szene vorab zur Verfügung gestellten Mitteilung heißt es: „Mit rund 9 Mio. Einwohnern ist Österreich ein strategischer Wachstumsmarkt für Wero und trägt dazu bei, das Ziel einer führenden paneuropäischen Zahlungslösung zu verwirklichen.“ Die Unterstützung durch die Erste Bank und die Raiffeisen-Gruppe schaffe „eine starke Grundlage für die Markteinführung und das künftige Wachstum von Wero“.
–––
So hoch (bzw. niedrig) ist die Nutzungsquote von Wero bei den Sparkassen
Die Artikel von Finanz-Szene sind urheberrechtlich geschützt und nur für den jeweiligen Premium-Abonnenten persönlich bestimmt. Die Weitergabe – auch an Kollegen – ist nicht gestattet. Wie Sie Inhalte rechtssicher teilen können (z.B. via Pressespiegel), erfahren Sie hier.
Danke für Ihr Verständnis. Durch Ihr Abonnement sichern Sie ein Stück Journalismus!