von Clemens Behr, 25. Februar 2026
Das hiesige Gesicht von Julius Bär war eigentlich immer – Heiko Schlag. Fast eineinhalb Dekaden lang führte der heute 61-Jährige die Deutschland-Tochter der Schweizer Privatbank, die Assets entwickelten sich in dieser Zeit ebenso erfreulich wie die Ergebnisse (siehe in unserem Archiv unter anderem –> Julius Bär zieht in Deutschland die Marge hoch und erzielt Rekordgewinn). Vor gut einem Jahr allerdings trennten sich die Wege. Und seitdem – suchen die Eidgenossen ein neues Gesicht für den deutschen Markt.
Dabei schien dieses eigentlich gefunden, und zwar in Person von Axel Hoffmans, dem vormaligen Private-Banking-Chef der HSBC Deutschland. Zwischen Hoffmans und den Schweizern allerdings passte es nicht, weder inhaltlich noch persönlich, wie beide Seite nach nur wenigen Monaten feststellen mussten. Kaum im Amt war Hoffmans auch schon wieder weg. Als neuen Verantwortlichen für das Kundengeschäft installierte man Sven Nykamp, viele Jahre lang Niederlassungsleiter in Hamburg und Kiel, einer, der die Bank in- und auswendig kennt und von Kollegen geschätzt wird – der mit seinen 64 Jahren aber eigentlich schon auf dem Weg in den Ruhestand schien. Und der vermutlich selbst nicht gedacht hätte, dass er im sehr späten Herbst seiner Karriere noch einmal an die Spitze einer Bank rücken würde.
Nein, als Übergangskandidaten haben sie Nykamp bei seiner Berufung im letzten Herbst nicht ausgeflaggt. Aber de facto ist er das. Denn: Hinter den Kulissen wird laut Recherchen von Finanz-Szene bereits die Nachfolge ausgelotet. Und dabei ist es vor allem ein Gerücht, das die Szene aktuell regelrecht elektrisiert.
Wobei, das Gerücht ist sogar mehr als ein Gerücht!
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