von Bernd Neubacher , 31. März 2026
„Wenn eine Katze sieben Leben hat, dann hat die Norisbank gefühlte siebenundzwanzig“, leiteten wir vor einigen Monaten einen Artikel über die so ein bisschen in Vergessenheit geratene Online-Tochter der Deutschen Bank ein (siehe –> Der Fall Norisbank – wenn 30% Cost-Income-Ratio das „New Normal“ sind).
Nun wissen wir zwar nicht genau, wie viele Leben die „1822direkt“, also die Online-Tochter der Frankfurter Sparkasse, hat. Trotzdem mussten wir, als wir gestern die Jubelarien zur Abschieds-Bilanz-PK von Fraspa-Chef Ingo Wiedemann verfolgten („Erfolgreichstes Geschäftsjahr in der Geschichte der Frankfurter Sparkasse“, „Wirtschaftlich stärkstes Jahr ihres Bestehens“, „Vorstandschef übergibt geordnetes Haus“), etwas unvermittelt an die „1822direkt“ bzw. an die Norisbank denken.
Denn: Kann es sein, dass die Helaba vergangene Woche vor allem deshalb ein ordentliches Ergebnis vorlegen konnte, weil die Frankfurter Sparkasse am gestrigen Montag ein richtig gutes Ergebnis vorlegen konnte? Und kann es sein, dass die Frankfurter Sparkasse gestern vor allem deshalb ein richtig gutes Ergebnis vorlegen konnte, weil sie für den Moment mit der „1822direkt“ eine norisbankeske Gelddruckmaschine im Keller hat?
Führen wir uns die Fraspa-Zahlen kurz vor Augen:
Äußern zum Beitrag der „1822direkt“ für den Geschäftserfolg der Frankfurter Sparkasse (und damit der Helaba) wollten sich die Beteiligten gestern nicht. Sie wollten sich einfach nur freuen. Was ja völlig legitim ist.
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Warum’s mit der Milliarde schwer wird – 15 flotte Takes zum Helaba-Ergebnis
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