Ertragslage-Monitor (#2/2026)

>60 Mrd. Euro – Banken und Sparkassen bauen Ergebnisse abermals kräftig aus

Die jüngsten Ertragszuwächse der deutschen Kreditwirtschaft (siehe letzte Woche den ersten Teil unseres Ertragslage-Monitors) schlagen sich in einem kräftigen Ergebnisanstieg nieder. Laut Auswertungen von Finanz-Szene summierten sich die Vorsteuergewinne von Banken und Sparkassen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 61,4 Mrd. Euro – ein nochmaliges Plus von 11% verglichen mit dem Vorjahr. Hierin eingeschlossen sind die Zahlen sämtlicher Primärgenossenschaften, Sparkassen sowie von 39 der größten sonstigen Banken.

Vor allem auf den vorderen Plätzen unseres Rankings zeigen sich dabei auffällige Verschiebungen. So zog die Deutsche Bank mit ihrem Vorsteuergewinn von 9,7 Mrd. Euro (ein Zuwachs von 84%, nachdem das Ergebnis im Vorjahr unter Sonderbelastungen gelitten hatte) hauchdünn an den Primärgenossenschaften (+10% auf 9,6 Mrd. Euro) vorbei und landete damit auf Rang 2 hinter den Sparkassen. Dafür allerdings sicherte das genossenschaftliche Zentralinstitut, also die DZ Bank (+30% auf 4,3 Mrd. Euro), diesmal Rang 4 vor der Commerzbank (+3% auf knapp 3,9 Mrd. Euro).

Erfahren Sie hier, wie sich die 61,4 Mrd. Euro auf die einzelnen Institute verteilen, wer auf besonders hohe relative Ergebnisse kommt (gemessen an der Bilanzsumme), welche fünf Banken ihren Gewinn um mehr als 80%  hochgefahren haben und wer (und warum) den höchsten Verlust erlitten hat.

Wichtig: Achten Sie bitte auf die methodischen Fußnoten am Ende des Textes.

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