Analyse

Warum die Deka dermaßen krass abgeht – auch im Vergleich zur Union Investment

Den Fondsanbieter der Sparkassen mit dem der Volksbanken zu vergleichen, ist zwar nicht ganz so schief, als würde man einen Apfel und eine Birne ins Verhältnis zueinander setzen. Aber doch so, als würde man einen Red Delicious neben einen Granny Smith stellen. Schließlich macht die Deka ganz, ganz viele Sachen, die die Union Investment nicht macht (Private Banking, Kredite, Eigenemissionen …), auch wenn letztere manche dieser Sachen vermutlich gerne machen würde (Zertifikate …), aber halt nicht machen darf, weil der eigene Mutterkonzern, also die DZ Bank, diese Dinge ja schon macht, wohingegen sich die Deka dank der zerklüfteten Struktur der Sparkassen-Finanzgruppe in der diesbezüglich glücklichen Position befindet, gar keine Mutter zu haben.

Eingedenk all dessen ist es nun aber so, dass die Deka (obwohl sie viel mehr Aktivitäten unterhält) im abgelaufenen Geschäftsjahr mit den verkündeten 963 Mio. Euro erneut etwas weniger Gewinn erwirtschaftet hat als die Union Investment (1,185 Mrd. Euro). Frage: Ist es also so, dass der Fondsdienstleister der Sparkassen gemessen an dem der Volksbanken underperformt? Antwort: Gemach, gemach! Denn, erstens definieren die beiden Häuser ihre zentralen Gewinnkennziffern unterschiedlich, auch hier stellt sich also wieder, ha!, das Problem der Vergleichbarkeit. Und zweitens: Bei genauerer Draufsicht ist es nämlich so, dass die Deka genau genommen sogar deutlich überperformt, zumindest wenn man den Vergleich auf jene Teildisziplinen beschränkt, in denen die beiden Kontrahenten tatsächlich eins zu eins dasselbe machen. Lesen Sie hier, warum die Deka gerade hier so krass abgeht (und an welchen Stellen sie umgekehrt mit Problemen zu kämpfen hat):

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