Exklusiv

Fürst Fugger Bank fährt operatives Ergebnis nochmals um gut 30% nach oben

Während größere Wettbewerber wie Berenberg oder M.M. Warburg straucheln, unterstreicht die Fürst Fugger Bank ihren Ruf als eine der solidesten klassischen Privatbanken hierzulande. Auf Basis eines weiter steigenden Asset-Volumens (+9% auf 7,4 Mrd. Euro) baute das Augsburger Institut sein Provisionsergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr auf gut 41 Mio. Euro aus (+7%) – ein neues Rekordniveau. Weil auch der Zinsüberschuss um mehr als ein Drittel auf 10 Mio. Euro zulegte, der Verwaltungsaufwand indessen mit knapp 28 Mio. Euro konstant blieb, ergab sich nach Berechnungen von Finanz-Szene ein bereinigtes operatives Ergebnis von 23,6 Mio. Euro. Nochmals gut 30% mehr als im Vorjahr.

Die Fugger Bank selbst setzt ihr Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit etwas niedriger an, nämlich mit 20,3 Mio. Euro; die Differenz ergibt sich aus frisch gebildeten 340f-Reserven im Umfang von gut 3 Mio. Euro. Nach Steuern und weiterer Reservebildung (2 Mio. Euro wurden in den Fonds für allgemeine Bankrisiken eingestellt) verblieb ein Jahresüberschuss von 11 Mio. Euro. Wie effizient die Fürst Fugger Bank unterwegs ist, unterstreicht die Cost-Income-Ratio von gerade mal 55% – im Peergroup-Vergleich ist das ein exzellenter Wert.

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Neue Eigentümerin erwägt Verkauf der Fürst Fugger Privatbank

 

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