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Baufinanzierung: Sparda Hessen fährt Plattform-Geschäft auf Null

Über die kaum zu überschätzende Bedeutung von Baufi-Plattformen wie Europace oder Interhyp berichten wir bei Finanz-Szene ja in großer Regelmäßigkeit (siehe etwa hierhier oder hier). Umso mehr erstaunt, dass ein relativ bedeutender Player in diesem Metier (nämlich die Sparda Hessen) dieser Tage kundtat, in den nächsten Monaten auf einem der wichtigsten Marktplätze (nämlich bei Prohyp, der auf professionelle Vermittler spezialisierten Interhyp-Tochter) nicht mehr vertreten zu sein.

Wir zitieren die entsprechende Meldung, die bei den Vermittlern aufflackerte: “Sparda Bank Hessen: Deaktivierung diverser Finanzierungsgründe ab Dienstag, 21.6. 2022 – Die Sparda Hessen eG bietet aus bilanzpolitischen Gründen bis Jahresende nur noch Prolongationen an.” Was hat das zu bedeuten? Fest steht: Der Beschluss gilt nicht nur für Prohyp, sondern für alle Plattformen, wie die Sparda Hessen auf Anfrage bestätigt.

Begründung? Man habe genug eigenes Geschäft. Was nun die “bilanzpolitischen Gründe” angeht: Dabei handele es sich um “eine von Interhyp ins Spiel gebrachte Begrifflichkeit”, die man “nicht nachvollziehen” könne. Also alles ganz harmlos

 

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