von Georgia Hädicke, 13. April 2026
Gut ein Jahr ist es her, dass die Börse Stuttgart (bzw. deren Custody-Tochter) als erster deutscher Anbieter eine Micar-Lizenz erhielt – also die regulatorische Erlaubnis, bestimmte Krypto-Dienste wie Emission, Verwahrung oder Handel anzubieten. Inzwischen, also gut zwölf Monate später, hat die Bafin alles in allem schon 51 Micar-Lizenzen ausgestellt, davon 20 an klassische Banken.
Dabei bildeten große Player wie die Commerzbank oder Spezialisten wie die Baader Bank lediglich die Vorhut. Inzwischen ist das Phänomen derart verbreitet, dass sich unter den Inhabern einer Micar-Lizenz auch etliche Volks- und Raiffeisenbanken, Nischenplayer wie der Düsseldorfer Wertpapierhändler Sino und selbst einige stinknormale Vermögensverwalter befinden. Sinnbildlich: Während anfangs noch großes Bohei gemacht wurde, wenn irgendwer eine Micar-Lizenz erhielt, wird inzwischen nicht mal mehr eine Pressemitteilung verschickt.
Scalable Capital zum Beispiel hat seit einigen Wochen die Lizenz, ohne dass darüber irgendwas zu lesen war, bei der MLP Banking AG ist es genauso. Micar, mit anderen Worten, ist jetzt Commodity. Hier der Überblick über alle hiesigen Lizenz-Inhaber:
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