von Christian Kirchner, 7. April 2026
Die erste Mail kam Mitte März, die zweite eine Woche später. Aber offenbar handelte es sich nicht um ein allgemeines Mailing. Sondern um ein – neudeutsch – zielgruppenspezifisches. Wobei es sich in diesem Zusammenhang lohnt, noch mal an den Podcast zu erinnern, den wir im September mit ING-Deutschland-Chef Lars Stoy gemacht haben. Nicht weniger als 19-mal (!) fiel in der damaligen Folge das Wort „Zielgruppe“.
Man müsse besser werden im „Zielgruppen-Management“, sagte Stoy beispielsweise. Und: Man müsse „Dienstleistungen anbieten, die vielleicht nicht für jedermann passen, aber für bestimmte Zielgruppen mit bestimmtem Vermögenshintergrund dann eben doch treffend sind“. Und: Man müsse „Ansprechweisen produzieren, die die Bank noch relevanter in [bestimmten] Zielgruppen machen“.
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Damals klang das alles noch etwas abstrakt. Doch nun – gibt es erstmals einen Vorgeschmack, was Stoy damals gemeint hat.
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