Kurz gebloggt

Pricing-Coup der DKB: 15€ statt 0€ – aber Kunden bleiben treu

1. September 2021

Von Christian Kirchner

… dass die DKB mit der satten Bepreisung ihres zuvor kostenlosen Business-Banking-Kontos (siehe unser Archiv-Stück -> DKB melkt Geschäftskunden – und erhöht von 0 auf 15 Euro) sozusagen alles richtig gemacht hat? Wir zitieren hierzu einmal den gestern veröffentlichten Halbjahresbericht: „Die Einführung leistungsgerechter Kontoführungsgebühren für das Ankerprodukt DKB-Business hat zu keiner signifikanten Kundenabwanderung geführt. Unser Kundenbestand reduzierte sich leicht um rund 1.000 auf 64.500.“ Und wir zitieren den H1-Bericht gleich nochmal: Die Verbesserung des Provisionsergebnisses im Zahlungsverkehr von minus 19 Mio. Euro auf nur noch minus 4,5 Mio. Euro „resultiert im Wesentlichen aus einer positiven Entwicklung bei den Kontoführungsgebühren bei Geschäftskunden“.

Was in diesem Newsletter schon häufiger festgestellt wurde (siehe beispielsweise unser Stück über die langmütigen Kunden der Sparda West), zeigt sich auch hier wieder: Mit Gebührenerhöhungen (zumal im Business Banking, wo die Zustimmungsfiktion nach wie vor gilt) können Banken zumindest kurzfristig wenig verkehrt machen. Was erst recht gilt, wenn die unmittelbare Konkurrenz (-> Penta launcht 588-Euro-Konto) dem Kostenlos-Wahnsinn ebenfalls abschwört.

DKB melkt Geschäftskunden – und erhöht von 0 auf 15 Euro

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