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Der “Master” Valentin Stalf – und weitere Fintech-Snippets

7. April 2022

Von Georgia Hädicke und Christian Kirchner

Valentin Stalf schafft’s auf Heiner-Lauterbach-Plattform

Es gibt Namen, von denen wir nicht gedacht hätten, dass wir sie mal gemeinsam in eine Überschrift packen würden – N26-Gründer Valentin Stalf und Schauspieler Heiner Lauterbach sind definitiv so ein schwarzer Schwan unter den Namenspaarungen. Wie es nun dazu gekommen ist: Stalf geht seit Neustem gewissermaßen einer Privatdozenten-Tätigkeit nach. Nämlich auf einer E-Learning-Plattform mit dem vielsagenden Namen “Meet Your Master”. Deren Gründer: die Eheleute Lauterbach.

Für 89 Euro können Lerninteressierte auf der Plattform Online-Kurse u.a. in Schauspiel (Dozent: Heiner Lauterbach), Kochen (Dozent: Alfons Schuhbeck), Filmemachen (Dozent: Til Schweiger) oder Orthopädie (Dozent: Dr. Müller-Wohlfahrt) absolvieren – und seit Neustem ist eben auch Stalfs Segment “Startups gründen” kostenpflichtig abrufbar.

Im Teaser-Video verspricht der N26-Chef – an einem sehr großen Schreibtisch in einem sehr minimalistisch eingerichteten Betonraum drapiert – Einblicke in “ein bestimmtes Schema, das die Erfolgswahrscheinlichkeit beim Gründen erhöht”. Alles in allem umfasst das Tutorium mit dem N26-Chef 13 Folgen, und selbstverständlich sind auch die Kapitel “Aufsichtsrechtliche Grundlagen” “Rechtliche Grundlagen” sowie “Börsengang und Exit-Möglichkeiten”darunter.

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EU-Kommission launcht Fintech-Aufsicht-Plattform

Dass große angelsächsische Fintechs wie Robinhood und Co. seit jeher operativ einen Bogen um Europa machen und unzählige grenzüberschreitende Expansionen gegen die Wand gefahren werden, hat einen simplen Grund: Viele Fintechs verzweifeln am Flickenteppich unterschiedlicher Regulierungen, Aufsichtsbehörden und Verbrauchergesetze. Dem will die EU-Kommission gemäß ihres 2020 veröffentlichten Plans mit einer neuen Digital Finance Plattform entgegenwirken, die heute offiziell in Brüssel vorgestellt wird (aber schon seit einigen Tagen im “Soft Launch” ist, siehe hier). Das Ziel insbesondere: Die Vernetzung der Fintechs und nationalen Finanzaufseher zu erhöhen und grenzüberschreitende Angebote vereinfachen und fördern – inklusive der Möglichkeit, Aufsichten aus anderen Ländern parallel in Testprozesse für Produkte einzubinden. Ob’s hilft?


Weitere Fintech-Schnipsel aus dieser Woche

  • Die Solarisbank gibt sich feste Vorgaben zum Erreichen einer Frauenquote von mindestens 30% auf allen Ebenen. Um dieses Ziel zu erreichen, will der “Banking-as-a-Service”-Fintech unter anderem seine Stellenausschreibungen sprachlich anpassen und von Personaldienstleistern eine Mindestquote an Kandidatinnen verlangen.

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