News des Tages

12/02/21: Auxmoney-Allstars, Coba streicht 1 Mio. Kunden, HCOB

  • Exklusiv: Die Düsseldorfer Kreditplattform Auxmoney demonstriert nach ihrer 150-Mio.-Euro-Runde nun auch in personeller Hinsicht Ambitionen. So wird Carsten Höltkemeyer, Ex-CEO von Barclaycard und Ex-CFO von Concardis, „Executive Chairman“ des Auxmoney-Boards, wie Finanz-Szene.de exklusiv erfahren hat. Zudem zieht Denis Hall (ehemals Chief Risk Officer für das weltweite Konsumentengeschäft bei GE Capital) in das Gremium ein. Darüber hinaus verpasst sich der Marktführer unter den hiesigen Marketplace-Lendern ein sogenanntes „Strategic Advisory Council“. Diesem werden angehören: Axel Wieandt (Ex-Chef der HRE), Frank Mattern (zuletzt Managing Partner bei McKinsey in Deutschland), Jürgen Lieberknecht (zuletzt Privatkunden-Vorstand der Targobank) und Payal Jain (vormals Chefanalytiker bei Barclaycard). Würde einen ganz schwer wundern, wenn angesichts dieser Besetzung überhaupt noch irgendetwas schiefgehen kann.
  • Commerzbank lässt rund 1 Mio. Kunden verschwinden: … was vielleicht nicht die wichtigste, aber doch die verblüffendste Erkenntnis des gestrigen Tages ist. Denn nur noch mal zur Erinnerung: Rund 14 Mio. Kunden hatte die Coba für Ende 2020 eigentlich mal angepeilt; von rund 12 Mio. Kunden war man zuletzt ausgegangen; tatsächlich sind es aber nur rund 11 Mio. Kunden, nachdem die Gelbbank hunderttausende „inaktive“ Kunden aus der Statistik rausgenommen und selbige darüber hinaus um hunderttausende Doppelzählungen Coba/Comdirect bereinigt hat. Wie gesagt: Verblüffend …
  • Äh, und was sind jetzt die wichtigen Erkenntnisse, nachdem die Commerzbank gestern nicht nur ihre neue Strategie, sondern auch ihre 2020er-Zahlen vorgelegt hat? 1.) Das Zinsergebnis ist regelrecht gekracht; 2.) Obwohl die Coba zuletzt bereits gewaltige Mengen an Risikovorsorge gebildet hat, drohen für 2021 weitere schwere Belastungen; und 3.) Während die Bank bei ihren kurzfristigen Zielen reichlich nebulös bleibt, wirkt sie bei ihren langfristigen Zielen dermaßen (über-)ambitioniert, dass man sich verwundert die Augen reibt. Insofern, und bei allem Respekt: Kein Wunder, dass die Aktie gestern abgeschmiert ist. Unsere Analyse: Finanz-Szene.de
  • HSH-Nordbank-Nachfolger ver3,5-facht sein Ergebnis: Was die neue „Hamburg Commercial Bank“ da eigentlich ganz genau treibt, müsste man sich vermutlich mal ebenso ganz genau angucken. Oberflächlich betrachtet: Aus 77 Mio. Euro Vorsteuerergebnis im Jahr zuvor sind 2020 nun 257 Mio. Euro Vorsteuerergebnis geworden. Der Gewinn kommt dabei in erster Linie aus dem Zinsüberschuss (plus 96% auf 629 Mio. Euro) sowie einem offenbar brutal gedrückten Verwaltungsaufwand (minus 12% auf 365 Mio. Euro) und erst in zweiter Linie aus dem „sonstigen betrieblichen Ergebnis“ (plus 54% auf 205 Mio. Euro). Spannend! Hier die vorläufigen Zahlen im Original.

Sind Sie bereits Abonnent? Hier geht's zum Login!

Weiterlesen mit dem Premium-Abo von Finanz-Szene

Finanz-Szene ist das Nr.-1-Medium für Banken und Fintechs. Jetzt Premium-Abonnent werden und Zugang zu allen Inhalten sichern. Ab 9,99 Euro (für den 1. Monat). 

Alle Premium-Optionen auf einen Blick

  • Erhalten Sie 5x pro Woche unseren preisgekrönten Premium-Newsletter
  • Sichern Sie sich vollen Zugriff auf sämtliche Scoops, News, Analysen und sonstigen Inhalte auf Finanz-Szene.
  • Lesen Sie, was die Top-Entscheider in der deutschen Finanz-Szene lesen

Rechtehinweis

Die Artikel von Finanz-Szene sind urheberrechtlich geschützt und nur für den jeweiligen Premium-Abonnenten persönlich bestimmt. Die Weitergabe – auch an Kollegen – ist nicht gestattet. Wie Sie Inhalte rechtssicher teilen können (z.B. via Pressespiegel), erfahren Sie hier.

Danke für Ihr Verständnis. Durch Ihr Abonnement sichern Sie ein Stück Journalismus!

To top