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Berenberg kippt Präsenzpflicht – und plant neue Homeoffice-Regelung

Kaum im Amt, machen sich die neuen Berenberg-Chefs bei der Belegschaft beliebt. Wie aus einem Finanz-Szene vorliegenden Schreiben an die Mitarbeiter hervorgeht, bricht die Hamburger Privatbank mit der harten Präsenzkultur unter dem bisherigen Geschäftsleiter Hendrik Riehmer. Man habe sich entschieden, den Mitarbeitern „mehr Flexibilität zu geben“, indem mobiles Arbeiten zunächst für ein Jahr überall dort ermöglicht wird, „wo dies betrieblich möglich ist“. Die genauen Details sollen die HR-Abteilung und der Betriebsrat in den kommenden Wochen aushandeln. Bis dahin ist als Übergangsregelung ab sofort ein mobiler Arbeitstag pro Woche möglich. Ein Sprecher der Bank bestätigte dies auf Anfrage.

Die Homeoffice-Politik bei Berenberg hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen und auch Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern gesorgt (siehe unter anderem –> Betriebsrat versus Partner: Home-Office-Eklat bei Berenberg). 2023 erlaubte die Bank dann zumindest den IT-Mitarbeitern, an bis zu zwei Tagen pro Woche von zuhause aus zu arbeiten. Die übrige Belegschaft musste sich mit Zusatzurlaub und einem „Notfall-Kontingent“ an Homeoffice-Tagen begnügen.

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