Kurz gebloggt

Bei der Commerzbank geht es jetzt ans Eingemachte

Dass es bei der Commerzbank nicht bei der im vergangenen September angekündigten Schließung von 200 der noch rund 1000 Filialen bleiben würde – das war klar. Denn: 1.) Schon Ende April hatte das “Manager Magazin” über interne Diskussionen über eine “drastische Verkleinerung des Filialnetzes” geschrieben; 2.) Vor wenigen Wochen folgte dann der Brandbrief der Großinvestors Cerberus; und 3.) Die Corona-Krise – siehe unsere Artikel hier und hier – dürfte branchenweit zu einer enormen Beschleunigung des Filialabbaus führen.

Jedenfalls: Nun scheint es bei der Coba tatsächlich so weit zu sein. Wie am Samstag zunächst die “BÖZ” berichtete, sollen bei einer außerordentlichen AR-Sitzung am 1. Juli weitere Sparmaßnahmen beschlossen werden. “Bloomberg” konkretisierte daraufhin: Es gehe um rund 400 Filialen und mehr als 7000 Jobs. Was offen blieb: 7000 brutto oder netto? Und sind die im September angekündigten 4300 Job-Streichungen (diese Zahl war brutto; netto ging es um 2300 Stellen) drin.

Unsere Vermutung: Die 7000 sind zwar brutto und die 4300 eingerechnet. Dennoch: Es geht jetzt ans Eingemachte!

Finanz-Szene geht ab Oktober hinter die Paywall ...

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