Kurz gebloggt

Bei der Commerzbank geht es jetzt ans Eingemachte

28. Juni 2020

Von Heinz-Roger Dohms

Dass es bei der Commerzbank nicht bei der im vergangenen September angekündigten Schließung von 200 der noch rund 1000 Filialen bleiben würde – das war klar. Denn: 1.) Schon Ende April hatte das „Manager Magazin“ über interne Diskussionen über eine „drastische Verkleinerung des Filialnetzes“ geschrieben; 2.) Vor wenigen Wochen folgte dann der Brandbrief der Großinvestors Cerberus; und 3.) Die Corona-Krise – siehe unsere Artikel hier und hier – dürfte branchenweit zu einer enormen Beschleunigung des Filialabbaus führen.

Jedenfalls: Nun scheint es bei der Coba tatsächlich so weit zu sein. Wie am Samstag zunächst die „BÖZ“ berichtete, sollen bei einer außerordentlichen AR-Sitzung am 1. Juli weitere Sparmaßnahmen beschlossen werden. „Bloomberg“ konkretisierte daraufhin: Es gehe um rund 400 Filialen und mehr als 7000 Jobs. Was offen blieb: 7000 brutto oder netto? Und sind die im September angekündigten 4300 Job-Streichungen (diese Zahl war brutto; netto ging es um 2300 Stellen) drin.

Unsere Vermutung: Die 7000 sind zwar brutto und die 4300 eingerechnet. Dennoch: Es geht jetzt ans Eingemachte!

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