Kurz gebloggt

Droht Concardis schon wieder ein Eigentümerwechsel?

24. August 2020

Von Heinz-Roger Dohms

Wer sich vor Augen führt, wie unsere Banken jetzt plötzlich wieder ins Payment-Geschäft drängen (siehe u.a. -> Deutsche Bank / First Data), der könnte auf die Idee kommen, dass der Verkauf von Concardis 2017 doch keine so brillante Idee war. Andererseits – daran gemessen, was in den letzten Monaten in Eschborn so alles los war (siehe u.a. hier, hier und hier), ist vielleicht auch das umgekehrte Urteil richtig sein.

Jedenfalls, was definitiv stimmt: Es sind unruhige Zeiten für Concardis. So berichtet „Mergermarket“, die Finanzinvestoren Hellman & Friedman, Bain und Advent sondierten einen Rückzug aus dem erst seit 2018 hinter Concardis stehenden dänischen Payment-Riesen Nets. Möglicher Verkaufspreis: ein hoher einstelliger Milliardenbetrag.

Laut „Mergermarket“ soll sich Hellman & Friedman vor allem daran stören, dass Nets/Concardis es nicht geschafft habe, bei der Konsolidierung des europäischen Payment-Sektors (namentlich: -> Heidelpay, ->Ingenico) eine aktivere Rolle zu spielen.

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